infrastructure for a connected world

Mit unserer logischen, systematischen 6 Zone™-Methodologie wird die Lücke zwischen IT und Anlagen geschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das unvorhergesehene Wachstum des „Internets der Dinge“ erhöht zusammen mit Virtualisierung und Konsolidierung von konvergierten Systemen den Bedarf an Energie, Kühlung und Kapazität. Um die mit diesen Anforderungen einhergehenden Risiken abzufangen, bedarf es umfangreicherer detaillierter Daten aus physikalischen Infrastruktursystemen sowie herkömmlicher Informationen aus Systemen der Gebäudeleittechnik.

Ein besseres Verständnis der Interaktionen der verschiedenen Betriebsbereiche oder „Zonen“ mit Anlagen und Rechenzentren ist erforderlich, um Betriebsauslastungen wie den elektrischen Wirkungsgrad detailliert zu analysieren und aus diesen Erkenntnissen praktische Schlussfolgerungen abzuleiten.

Grundlagen zur Energieeffizienz und Auslastung von physikalischen Infrastrukturen

Mit unserer logischen, systematischen 6 Zone™-Methodologie wird die Lücke zwischen IT und Anlagen geschlossen. Dazu wird die physikalische Infrastruktur eines Gebäudes in verschiedene „Zonen“ partitioniert, die mit Nummern von 1 bis 6 bezeichnet werden und deren Struktur vom Einlasspunkt (Zone 1 – Gebäudeeinführungspunkt ) bis hinunter zu einzelnen Servern oder Geräten in Schränken der Rechenzentren (Zone 6) detaillierter wird.

Der Zugriff auf die einzelnen Zonen erfolgt über Systemdaten, die mithilfe von an verschiedenen Punkten des Zonenbetriebs integrierten SmartZone™-Lösungen überwacht, erfasst und verarbeitet werden. Das können Verbrauchsmessgeräte, Kühleinheiten, Schalttafeln, einzelne Anschlussdosen usw. im gesamten Rechenzentrum oder der gesamten Anlage sein.

Wichtiger noch ist, dass mit diesem Ansatz zonenübergreifende Abhängigkeiten identifiziert und bei der Entwicklung von ganzheitlichen und umsetzbaren Energie- und physikalischen Infrastrukturmanagementstrategien für folgende Aspekte berücksichtigt werden können:

  • Erzielung einer nachhaltigen Reduzierung des Energiekonsums
  • Verbesserung der Kapazitätseigenschaften
  • Erhöhung von Resilienz und Abschwächen von Risiken
  • Reduzierung der Betriebskosten


BESCHREIBUNG DER ZONEN

Panduit 6 Zone™-Methodologie

Mit der Zone-Methodologie können IT-Spezialisten und Anlagenfachkräfte bezüglich Verwaltung und Analyse von Infrastrukturkosten effizienter kooperieren, da ihnen eine abgestufte Detailfeinheit und Relevanz bereitgestellt wird, angefangen bei einem umfassenden Verständnis der eingehenden Mediennutzung am Einführungspunkt (Zone 1) eines Gebäudes bis hin zu einem detaillierten und präzisen Verständnis der Auslastung einzelner Geräte (Zone 6).

 

Zone 1: Anlegen von Einführungspunkten

ZONE 1: Erfassung der Echtzeit-Mediennutzung
 
Der Einführungspunkt in ein Gebäude wird als Zone 1 bezeichnet, und in dieser Zone werden die Verbrauchsdaten für Energie, Öl, Wasser und Gas erfasst.
 
Im Gegensatz zu einer monatlichen Abrechnung, die sich auf den Verbrauch in der Vergangenheit bezieht, stellen Daten der Zone 1 eine topaktuelle Übersicht über den Gesamtverbrauch der Anlagenversorgung bereit, die sich auch für Prognosen, zum Rechnungsabgleich und zur Analyse der Abweichungen heranziehen lässt.
 
Diese Daten sind in Konformitätsnachweisen zu gesetzlich erforderlichen Berichten zum Emissionsverhalten einschließlich des CO2-Ausstoßes verwendbar.
 
Für alle eingehenden Energiearten können Trends und punktuelle Daten zur Verfügung gestellt und auf unterschiedliche Weise je nach angewandten Messverfahren und deren Eigenschaften (z. B. intelligente Zähler, getaktete Ausgänge usw.) erfasst werden.
 
Anhand der Berichtsfunktion können vergleichende Analysen und Änderungsanalysen über verschiedene Zeitfenster erstellt werden (z.B. täglich, wöchentlich, monatlich, vierteljährlich, jährlich). Durch die Einbindung dieser Geräte wird der Tagesbetrieb in der Regel nicht beeinträchtigt.

Zone 2: Verteilerkreise der Schalttafel

ZONE 2: Energiemessung und -überwachung an Verteilerkreisen der Hauptschalttafel
 
In Zone 2 werden die Stromverteilerkreise an der Hauptschalttafel überwacht, um den Gesamtenergieverbrauch aller nachfolgenden Lasten, einschließlich des Universalnetzteils, der Klimaanlage des Computerraums, der Kühler, der Luftführungseinheit und Lichtstromkreise zum Rechenzentrum sowie zum übrigen Gebäude, zu erfassen.
 
Mit intelligenten Messgeräten werden Trends und punktuelle Daten für alle ausgehenden Stromkreise erfasst, um damit detaillierte Berichte zu Kapazität und Änderungsanalysen über mehrere Zeitfenster, wie täglich, wöchentlich, monatlich, vierteljährlich oder jährlich, zu erstellen. Damit wird die gesamte Energieinfrastruktur mit detaillierten Analysen des vergangenen und des aktuellen Verbrauchs einzelner Stromkreise untergliedert. Darüber hinaus werden Daten zum Status des Notstromgenerators und der Verfügbarkeit, Kapazität und des Kraftstoffstands bereitgestellt.

Zone 3: Werksausrüstung

Zone 3:  Verbrauchsmessung und Überwachung der Ausrüstung
 
Mit den Daten aus dem Gebäudeüberwachungssystem, meist Modbus oder Simple Network Management Protocol (SNMP), oder eines Gebäudeleittechniksystems können Anlagen- und Energietechniker in Zone 3 die Auslastung der Anlagen im Rechenzentrum, z. B. die dezentrale Überwachung von Hilfsdiensten, Kühler, Luftführungsseinheiten (engl. AHUs für Air Handling Units: Überwachung einzelner Einheiten), Beleuchtung, Universalstromversorgung (engl. UPS für Universal Power Supply: Auslastung von Ein- und Ausgang) akkurat überwachen.
 
Durch Aufgliederung der Datentiefe und Anzeige sowie Analyse des Verbrauchs und der Auslastung einzelner Geräte können Berichte zu einer Auswahl von Parametern, z. B. festgelegte Messpunkte, Laufzeit, Druck, Zufuhr- und Ausgangstemperaturen, Energiebedarf und Kapazität, erstellt werden.

Zone 4: Überwachung der PDU-Abzweige im Rechenzentrum

 
Zone 4: Überwachung von PDU-Abzweigen im Rechenzentrum
 
Die Überwachung des Gesamtenergieverbrauchs der IT-Technik der Zone 4 erfolgt durch die Erfassung von Echtzeitdaten der Abzweige von der Stromverteilereinheit (engl. Power Distribution Unit; PDU). Auf dieser Ebene ist es zwar möglich, den tatsächlichen Stromverbrauch einzelner Schränke zu erfassen, die Überwachung von einzelnen Schränken in Zone 5 liefert jedoch detailliertere und verwertbare Informationen. Wenn zu Schränken Umgebungskennzahlen erfasst werden müssen, lassen sich die ausgelesenen Messwerte getrennt in Datencontainern speichern, über die sich die Messwerte den entsprechenden Schränken zuordnen lassen. Dadurch ergeben sich verbesserte Anzeige- und Analysemöglichkeiten der Daten in der Überwachungszone auf Schrankebene. Durch die Überwachung wird eine zuverlässige Sicherung der Stromkreise gewährleistet, indem auf präventive Weise fehlerhafte, überlastete oder unterbrochene Stromkreise gemeldet werden.
 
Mit der Überwachung in Zone 4 erhalten IT- und Energietechniker eine detailgenaue Übersicht über die Zuleitungen zu den Schränken und freistehenden Geräten im Rechenzentrum. Trends und punktuelle Daten zum Phasenausgleich und Energiebedarf nach Stromkreisen werden über Modbus oder Simple Network Management Protocol (SNMP) erfasst. Analog zu den vorangehenden Zonen können anhand detaillierter Berichte detaillierte Kapazitäts- und Änderungsanalysen über unterschiedliche Zeitfenster erstellt werden.
 
Die Zusammenführung dieser Informationen in konsolidierten Berichten bietet eine ganzheitliche Sicht und genaue Informationen darüber, wie sich der Wirkungsgrad/die Auslastung der Rechenzentruminfrastruktur kontinuierlich verbessern lässt.

Zone 5: Überwachung auf Schrankebene

 
Zone 5: Messung des Verbrauchs und Überwachung des Schrankstatus
 
In Zone 5 erfolgt hauptsächlich die Energieüberwachung der gesamten IT-Technik im Schrank. Intelligente PDUs lassen auch die Integration von Sensoren und Eingängen für Sicherheitszugriffskontrollen zu und stellen detaillierte Berichte, Überprüfung und Trendanalysen bereit.
 
Diese Informationen unterstützen die Messungen und damit auch die Zuteilung von angemessenem Energieverbrauch und Auslastung der Infrastruktur (z. B. Kapazität, Energie, Umgebungs- und Verbindungsstatus) im gesamten Rechenzentrum. Auf dieser Grundlage können im Hinblick auf Kühlungs- und Energiekapazität fundiertere Entscheidungen getroffen werden. Für Leckprüfung, Sicherheit und Rackeinschübe wird eine große Bandbreite von Messwerten wie Energieverbrauch, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftstrom hinzugefügt.
 
Mit der Überwachung auf Schrankebene eröffnet sich Potential zur Bereitstellung detaillierter Informationen zu Energie, Umgebungs- und physikalischer Sicherheit für IT- und Facility-Manager. Intelligente PDUs erfassen die Effektivspannung (V), die Stromstärke (A), die Leistung (kW), die Wirkleistung (kVA), den Energieverbrauch (kWh), den Leistungsfaktor und die Frequenz (Hz), anhand derer Trends und punktuelle Daten für einzelne Steckdosenleisten im Schrank bereitgestellt werden. Kapazitätsberichte bieten die Möglichkeit, Energie, Temperatur und Platzkapazität in einem Schrank, einer Gangeinhausung, Reihe oder einem Raum zu identifizieren.
 

Zone 6: Überwachung auf Geräteebene

Zone 6: Messung des Verbrauchs und Überwachung einzelner Geräte oder Anlagen in Schränken
 
In Zone 6 erfolgt die Überwachung auf Geräteebene und die Berichterstellung zu einzelnen IT-Anlagen im Schrank anhand der Überwachung einzelner PDU-Anschlussdosen. Dazu stehen umfassende „Drilldown“-Berichte zu Anlagen und Eigenschaften zur Verfügung, u. a. zu Netzwerkverbindungen, zu Strom-/Energieverbrauch von Standorten/Abteilungen/Kunden und zur Serverhardware/Serverhersteller. Daraus sind detaillierte Informationen zu Kosten/Gesamtbetriebskosten pro Anlage sowie minutiöse Rechnungsdaten auf Basis einzelner Anschlussdosen ersichtlich. Durch automatisiertes Patchfeld-Konnektivitätsmanagement ist ein schlankes Netzwerkmanagement am Remotestandort möglich, was geführte Verwaltungsaktivitäten, wie Hinzufügen, Ändern oder Verschieben, ohne geschultes Bedienpersonal ermöglicht.
 
Anhand der Überwachung dieser Zone können IT-Manager Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit einzelner IT-Anlagen und -Geräte erkennen und verwalten.
 
Aus der Überwachung des Energiebedarfs der gesamten aktiven technischen Ausstattung auf Anschlussdosenebene ergeben sich Trends und punktuelle Daten, anhand derer das IT-Management die Gesamtbetriebskosten berechnen und die Performance verschiedener Hersteller auf Grundlage von Energiekosten und Performance vergleichen können.